- bei jedem Schritt !
1. Das Barfußlaufen erfolgt, indem möglichst mit der ganzen, flachen Fußsohle (geräuscharm) aufgesetzt wird, das Abdrücken mit den Zehen (und nicht mit dem Vorfuß) erfolgt, das Knie ganz durchgedrückt wird (dabei entspannt die gesamte Muskulatur), der Fuß durchschwingt (und damit auch die Achillessehne entspannt) und erneut mit dem anderen, flachen Fuß aufgesetzt wird. Die Bewegung sollte verstärkt aus der Hüfte geschehen (vergleichbar den Gehern, jedoch nicht in dieser Zwanghaftigkeit), wobei eine Aufwärtsbewegung unterbleibt. Diesen Laufstil können Sie sehr gut bei Sprintern beobachten, die sich nicht den Luxus erlauben, den Körper beim Laufen auch nur einen Millimeter nach oben zu beschleunigen.
2. Hierdurch sparen Sie den erheblichen Kraftaufwand, den Sie bisher für diese „Hüpftechnik“ aufgewandt haben. Durch den engeren Bodenkontakt werden Sie zudem deutlich schneller und ausdauernder, laufen Sie schmerz- und verletzungsfrei, soweit kein einschränkender pathologischer Befund vorliegt.
Hinzu kommt, dass Sie nunmehr auch beim Laufen die Landschaft beobachten können - vergleichbar einem Spaziergänger. Das war bisher durch das Hüpfen nicht möglich, ohne dass Ihnen schwindelig geworden wäre.
3. Ein weiterer Vorteil des Barfußlaufens ist die Möglichkeit, wirklich geradeaus laufen zu können, da Ihre Füße wieder unmittelbaren Kontakt zum Boden haben. Das ist beim beschuhten Laufen nicht möglich. Dort laufen die Schuhe, und nicht die Füße - vergleichbar einem Stelzenläufer. Auch so sparen Sie beispielsweise über die Marathondistanz zwischen 500 und 1000 Metern!
Wenn Sie testen wollen, ob Sie ökonomisch und damit natürlich laufen, nehmen Sie einen Becher mit Wasser. Wenn Sie beim Laufen nichts mehr verschütten, ist Ihr Laufstil so, wie die Natur ihn für uns Menschen vorgesehen hat: ökonomisch, schmerz- und verletzungsfrei!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen